Habe dieses Mainboard zu Versuchszwecken als Alternative für die teureren X570 Boards in Verbindung mit einem Ryzen 9 3900X (12-Kerner)gekauft. Dann habe ich die ASUS BIOS Version "1607" (!) vom Juni 2019 aufgespielt (sie war noch nicht herstellerseitig aufgespielt), da die "1607er" Version scheinbar eine AGESA Version beinhaltet welche die PCIe Generation 4 noch ermöglicht. In Verbindung mit der neuen schnellen SSD Cor***r 600er Serie (hierbei 1TB) habe ich tatsächlich die 4960 MBit/s (read)und 4260 MBit/s (write) mit "Crystal6" Benchmarker (SeqQ32) erreicht. Die 4KQ32-Werte lagen auch sehr gut bei 630 MBit/s (read) und 560 MBit/s (write). Die Grafikkarten – PCIe 16x, Generation 4 Funktionalität konnte ich nicht testen, da ich eine NVIDIA 1080er GraKa benutzt habe. Das ASUS TUF B450M Board hat auch recht gute Features im BIOS Menü, da das automatische OC auf 4 GHz (CPU) ohne Probleme sehr gut möglich war. Die Stromversorgung der CPU mit den VRM- MOS mit geringem RSD(on), bei Betrieb mit dem Ryzen 3900X, hat sich temperaturmässig auch recht moderat verhalten (mit "Furmark" CPU Stresstest -24Threads- beide MOS-Kühlkörper nicht wärmer als ca. 62°C – mit gutem Airflow). Das Board ist natürlich auf Grund seiner Abmessungen (mATX) von den Anschlussmöglichkeiten recht begrenzt, aber das Board Design macht einen recht guten Eindruck und auch die gute Verarbeitung die man von ASUS ja immer gewohnt ist (und recht guten BIOS Einstellmöglichkeiten inkl. OC, in dieser Klasse). Fazit: Das TUF B450M ist ein recht gutes AM4 Board mit sehr gutem Preis-Leistungs Verhältnis und sogar für die neue Ryzen Prozessor-generation (3000er Serie) als preiswerte Alternative nutzbar (natürlich eingeschränkt wegen B450 Chipsatz). Man muss aber auch beachten das die PCIe Generation 4 - Funktionalität für SSD- und PCIe- Slot nicht offiziell vom Prozessor- bzw. Board Hersteller zertifiziert ist, aber hier mit der BIOS Version "1607" scheinbar noch möglich ist.
Bin bisher sehr zufrieden. Solide verarbeitet, (fast) alles dabei was nötig ist. Muss noch herausfinden wie die LED-Beleuchtung abzuschalten ist, das brauche ich nicht wirklich ;). Leuchtet auch nur an der Ecke unten rechts, das sieht etwas komisch aus.


Ein wenig ungeschickt ist dass bei Verwendung der M2-Module immer zwei SATA-Anschlüsse nicht benutzt werden können, und zwar bei Slot 1 ausgerechnet die Anschlüsse 5&6 die ideal für den Anschluss von SSDs wären. Es hat aber genug Alternativen sofern man das MB nicht zu einem Dateiserver ausbauen möchte.
Bei Verwendung einer dickeren Grafikkarte (und das sind ja heute fast alle) kann es zu Problemen mit den Anschlüssen am unteren Rand des Boards kommen, je nach Kabel. Mit den relativ steifen USB-Kabeln eines be-quiet-Gehäuses konnte ich die Grafikkarte nicht im unteren Slot installieren. Aber es wird eh' empfohlen den oberen Slot zu nutzen.


Dickster Kritikpunkt meinerseits ist dass das MB keine externen Anschlüsse für den beworbenen 8-Kanal Sound hat, es gibt nur die Standard-Buchsen für LINE IN/OUT und MIC. Hier wäre ein Adapterblech mit Buchsen für 5.1 oder so schön gewesen.


Sehr positiv zu erwähnen ist dass das BIOS schon für die neuen Ryzens (bei mir ein 5 3600) vorbereitet ist und ein Flashen NICHT notwendig war. Das war aber offenbar eine Option die erst später dazu kam, es war ein separater Kleber auf der Box der das angab. Es ist also nicht garantiert dass das bei jedem Board so ist.
Nachdem das Board, waich wollte nicht lieferbar war, habe ich mich zu diesem entschlossen. Ich hatte leider nicht drauf geachtet, daß es die Micro Version war, hat sich aber als gute Entscheidung entpuppt, da ich so mehr Luft im Gehäuse hatte. Einbau war problemlos. Ein kleines Manko gibts aber bei der Leiste wo man Power LED / HD LED usw. anschliessen muss. Die Anleitung zeigt nicht die exakte Position, und auf dem Board ist das sehr klein und nicht wirklich erkennbar aufgedruckt. Aber ansonsten voll zufrieden damit.
Da ich nun auch endlich mal auf eine Ryzen CPU umgestiegen bin, brauchte ich ein Mainboard mit AM4 Sockel und ausreichend SATA-Ports für meine ganzen Festplatten.


Da es gerade bei Alternate eine Cashback-Aktion gab, wenn man dieses Motherboard zusammen mit einer Ryzen 7 kauft, habe ich mich für dieses Mainboard entschieden (Preis zum Zeitpunkt der Bestellung etwa 105€).


Nunja, was soll ich sagen.
Es hat die versprochenen Anschlüsse.


Und es leuchtet schön: Zusätzlich zur Onboard-Beleuchtung hat das B450M-Pro einen 4 PIN RGB header. Daran kann man beispielsweise den AMD "wraith prism" Kühler anschließen und die AURA Features nutzen.


Wenn man den Kühler also an diesen 4-Pin-Anschluss steckt, anstatt ihn an die USB-Pins anzustöpseln, kann man die Beleuchtung mit den motherboard utilities steuern.


Schließt man den Kühler an die USB-Pins des Mainboards an, so muss man stattdessen eine Software herunterladen, um die Beleuchtung zu steuern (die Software für den besagten Wraith Prism Kühler gibt es übrigens bei https://www.amd.com/en/technologies/cpu-cooler-solution ).


Was mich bei diesem Mainboard wirklich gestört hat, ist die Anleitung.
Bei dem Produkt wurde scheinbar viel mehr Wert auf Optik als auf technisches gelegt.


Ohne Witz: Da sind drei verschiedene Aufkleber für die CMOS Batterie dabei, damit die stylischer aussieht (!!!) aber für die genaue PIN-Belegung gibt es bloß einen QR-Code, der dann zu clewm-net führt und chinesisch (japanisch?) beschriftete CTA Buttons hat.


Das BIOS ist leicht bedienbar und sogar (wenn auch nur sehr halbherzig) mehrsprachig umgesetzt.


Die Komponenten sind für mein persönliches Setup alle weit genug voneinander entfernt, um alle Komponenten anschließen zu können.
4 SATA Anschlüsse sind am unteren Teil des Mainboards und 2 sind rechts am Mainboard.


Falls die 2 kleinen mitgelieferten Metallteile ernsthaft Abstandshalter sein sollen, frage ich mich, wofür die gut sein sollen?! Zum Einen passen die nur in wirklich winzige Gewinde und zum anderen sind es nur 2 (das Mainboard sollte aber mit 8 Schrauben befestigt werden).
Falls die Teile für den Anschluss anderer Komponenten gedacht sind, will ich dazu nichts gesagt haben...


Die Material-Qualität weicht zumindest augenscheinlich nicht von der billigeren Mainboards ab. Ob das auch wirklich so ist, wird die Zeit zeigen.


Alles in allem sieht das schon sehr schick aus und lässt sich dank AURA Sync Kompatibilität auf die persönliche Stimmung oder die Lieblingsfarbe oder was weiß ich einstellen und die mattierte Chassisblende und die Batterie-Sticker sind schöne Details... aber wenn man darauf einfach keinen sonderlich großen Wwert legt, ist man mit einem anderen (günstigeren) Mainboard auch nicht schlechter dran.


Zusammengefasst: Für mich ist das schon okay so, weil ich dank der AMD+ASUS Aktion preislich auf dem Niveau eines anderen Mainboards rauskomme und es aktuell auch nicht so viele andere AM4-Motherboards mit für mich ausreichend SATA Anschlüssen gibt. Aber ohne diese Aktion wäre ich ehtlich gesagt schon ein bisschen enttäuscht gewesen. Und die Anleitung ist wirklich nicht gut.
Ich bin aufgrund der günstigen Preise und Cashback-Aktion von Asus von einem Intel 1150-System mit Xeon 1231V3 auf AM4 umgestiegen. Hauptgrund war für mich, dass ich ein neues System mit 3 Jahren Herstellergarantie und aktuelleren Komponenten wollte. Außerdem schneide ich oft Videos und bearbeite RAW-Dateien von meiner Systemkamera. Da bringen die 8 echten Kerne deutlich mehr Leistung als die 4 vom Xeon.


Nutze das Mainboard in Verbindung mit einem AMD Rizen 2700X seit Oktober 2019 und bin sehr zufrieden. Man muss nur etwas aufpassen, welchen RAM man einsetzt, denn mit Corsair DDR4 3200 Vengeance LPX hatte ich Probleme. Bei mir waren Samsung E-Die verbaut und damit hatte ich Stabilitätsprobleme. Deshalb 1 Stern Abzug. Bin jetzt auf Crucial Balistix Sport DDR4 3000 umgestiegen und die laufen auf dem Board absolut stabil und fehlerfrei. Die Crucial RAMs sollen sich auch sehr gut übertakten lassen, aber bei mir laufen sie mit Standardtakt 3000MHz.


Ansonsten finde ich das Board vom Design sehr gelungen, würde aber mittlerweile kein mATX-Board mehr nehmen, da mein Gehäuse (Fractal Design R5) genug Platz bietet. Das UEFI ist aufgeräumt und mit etwas Vorkenntnissen eigentlich selbsterklärend. Nur wenn man übertakten will, muss man sich intensiver mit den sehr umfangreichen Einstellmöglichkeiten beschäftigen. An der Verarbeitung und der Stabilität habe ich nichts auszusetzen.


Das Preis-Leistungs-Verhältnis war durch die Cashback-Aktion natürlich sehr gut. Mittlerweile würde ich aber etwas mehr Geld ausgeben und auf einen Intel-LAN-Chip setzen. Ich nutze auch den verbauten Soundchip und bin mit der Audio-Qualität absolut zufrieden. Für meine Anforderungen (Youtube-Videos, Videoschnitt, Spiele) reicht der Realtek S1200A völlig.
Dies ist mittlerweile mein drittes Board von Asus.Wie gewohnt ein tolles Layout.Aufbau eines neuen Rechners dank auch deutscher Anleitung auch Nichtprofis ohne Probleme möglich
Alternate Versand und Callcenter erhalten fünf Punkte!


Das Mainboard ist jedenfalls seinen Preis wert. Es wirkt ausreichend stabil. Die Spannungswandler sind gegenüber dem nächstkleineren Modell auch modifiziert. So sollten auch größere CPU´s laufen.


Was im Zusammenhang mit dem Einbau allerdings bei mir zur Abwertung geführt hat:
Im Manual ist die Belegung der Anschlüsse (HD LED, Power Switch, Reset Switch) nicht dokumentiert! Man wird auf eine App verwiesen! Das geht gar nicht. Immerhin war die PIN-Belegung auf dem Mainboard mit Lupe zu erkennen.
Nachdem mein altes MSI Board verabschiedet hatte, habe ich mich entschieden einen kleinen Gaming Cube PC aufzubauen. Wie gewohnt ist die Beratung & Lieferung seitens Alternate ruck zuck über die Bühne gegangen. Bestückt wurde das Board mit zwei SSD 500 GB von Samsung 32 MB von G.Skill, AMD Ryzen 7 und noch einer ollen GTX Karte – läuft alles perfekt und flott zusammen. Vielen Dank nochmal an das Team von Alternate.
Ich habe dieses Produkt in meinem PC Verbaut und es ist Top, Nix zu Meckern alles läuft Klasse! Nur zu Empfehlen!
Einfach super
gut
tolles mainboard, kann ich nur weiterempfehlen
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