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NAS (Network Attached Storage) – die Netzwerkfestplatte als Home- & Mediaserver

Spätestens wenn man über mehr als ein netzwerkfähiges Abspielgerät verfügt, kommt man an den Punkt, Bilder, Videos und Musik zentral ablegen zu wollen. Egal ob im eigenen Heim oder im Büro, ein NAS erfüllt genau diesen Zweck. Auf die im NAS verbauten Festplatten oder SSDs kann jedes netzwerkfähige Gerät zugreifen, ganz egal ob Smartphone, Smart-TV, Internetradio, Tablet oder PC. Mit einem NAS hat man die Bilder vom letzten Urlaub schnell zur Hand. Die zentrale Musiksteuerung zur Küchenparty? Die Songs auf dem Netzwerkspeicher sind so nur wenige Klicks entfernt.

Je nach Modell kann ein NAS aber noch deutlich mehr. Praktisch jedes Modell kann von extern zugänglich gemacht werden, so dass man auch von unterwegs auf die gespeicherten Daten auf dem Homeserver zugreifen kann. Ein NAS kann nach einem festgelegten Plan Daten von allen Geräten im Netzwerk auf den eingebauten Festplatten zentral ablegen oder auch auf Befehl bestimmte Daten herunterladen – ganz nach Belieben.

Einer der bekanntesten Anbieter ist Synology, aber auch die Festplattenhersteller WD oder Seagate sowie der Entertainmentspezialist Apple haben Geräte wie den AirPort Time Capsule im Angebot.

Wie viele Festplatten benötigt ein NAS? 1, 2, 4 oder doch gleich 16?

Wie viele Festplatten das NAS fassen können soll, hängt hauptsächlich davon ab, wie viele Daten zentral auf dem NAS gespeichert werden. Ein weiterer Faktor sind die RAID-Level, also auf welche Art die verbauten Festplatten im NAS angesprochen werden sollen. Für die meisten Anwender sind zwei bis vier Festplatten ausreichend, es gibt aber auch NAS-Systeme mit Platz für bis zu 16 Festplatten und mehr. Grundsätzlich gilt jedoch: Ein Netzwerkspeicher alleine ist kein Ersatz für ein regelmäßiges Backup! Hierfür sollte man eine weitere externe Festplatte einplanen oder einfach ein zweites NAS.

RAID-Level im NAS – für mehr Geschwindigkeit oder erhöhte Ausfallsicherheit

Wenn mehr als eine Festplatte im NAS installiert wird, müssen die Festplatten auf irgendeine Art angesteuert werden. Hierzu werden die Festplatten in einem RAID(Redundant Array of Independent Disks)-Verbund organisiert. Je nach RAID-Level bieten sich dadurch unterschiedliche Vorteile in Bezug auf Geschwindigkeit oder Ausfallsicherheit des Netzwerkspeichers.

- RAID 0: Die Daten werden auf dem NAS auf zwei oder mehr Festplatten verteilt. Der Zugriff auf den Netzwerkspeicher wird beschleunigt, man verfügt über die volle Kapazität. Das Risiko eines Datenverlusts ist hier am höchsten.

- RAID 1: Alle Daten werden im NAS auf nur einer Festplatte gespeichert und dann auf eine weitere Festplatte gespiegelt. Der Nachteil ist, dass im NAS die Hälfte der Gesamtkapazität an Festplatten zur Verfügung steht. Dafür bleiben alle Daten im NAS erhalten, auch wenn eine der beiden Festplatten ausfällt.

- JBOD (Just A Bunch Of Disks): So gesehen eigentlich kein richtiges RAID-Level, da alle Festplatten im NAS logisch zusammengefasst werden, sodass man beim Zugriff auf das NAS lediglich eine Festplatte mit der gesamten Kapazität sieht – ganz egal, wie viele Platten tatsächlich im NAS verbaut wurden.

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