Erst war ich ein wenig skeptisch was einen Elektrosmoker anging. Es widersprich so vollkommen meinen Vorstellungen von Grillen, BBQ und smoken. Aber ich habe mich auf das Abenteuer eingelassen und kann schon vorab sagen, dass ich schwer begeistert bin vom Masterbuilt MES 130B.


Der Smoker kam sehr gut, vielleicht sogar ein wenig zu gut, verpackt per Post im Originalkarton. Leider wurde sehr viel Plastik, Folie und Styropor verwendet. Pappe wäre mir an dieser Stelle lieber gewesen… Der Aufbau ist gänzlich einfach und selbsterklärend. Lediglich das digitale Bedienteil muss angeschraubt werden, dann noch die Füsse, welche alle 4 individuell verstellbar sind und zu guter Letzt wird das Innenleben eingeschoben. Die Einfachheit der „Zusammenbaus“ verzeiht dann schließlich auch die Tatsache, dass der Smoker leider ohne deutsche Bedienungsanleitung geliefert wird.


Vor der ersten Benutzung mit Grillgut muss der Smoker 3 Stunden „eingebrannt“ werden um alle eventuellen Produktionsrückstände zu entfernen. Eine durchaus übliche Vorgehensweise, welche mich nicht überraschte. Positiv überraschte mich allerdings schon hier, wie schnell der Smoker durch voreinstellen auf die gewünschte Temperatur heizt. In 10-15 Minuten hat der Smoker bereits 135 Grad erreicht. In der letzten ¾ Stunde habe ich eine kleine Hand woodchips durch das seitliche Ladesystem eingeführt, was den großen Vorteil hat, dass man während des Betriebes nicht die Tür öffnen muss und die Temperatur im Inneren abfällt. Ein sehr praktischer Drehmechanismus, der die Chips nach innen in eine dafür vorgesehene Schale manövriert. Ein wirklich schönes Gimmik. Dadurch, dass der Rauch nun auch recht zügig entfaltet wurde, konnte ich auch direkt sehen wie dicht der Smoker tatsächlich ist. Und was soll ich sagen? Wieder wurde ich positiv überrascht. Der Smoker schließt sauber und dicht. Auch ist er nahezu perfekt isoliert. Die Tür, welche einer Kühlschranktür ähnelt, sowie die Seitenteile sind maximal handwarm, wenn überhaupt. Dies ist meiner Meinung nach sehr praktisch. Gerade wenn man kleine Kinder hat, die im Sommer unbedarft im Garten spielen während der Smoker läuft, braucht man sich keine Sorgen machen, dass sie sich verbrennen könnten. Die Hand voll Chips hat für gute 35-40 Minuten für schönen, gleichmäßigen Rauch gesorgt.


Als ersten Test habe ich mich für Ribs entschieden. In der Beschreibung steht, es passen vier racks baby back ribs in der Smoker. Ich behaupte es passen acht rein ;-) Pro Rost, wovon es 4 Stück gibt, passen zwei racks in den Masterbuilt. Ich habe die ribs anders gemacht, wie ich sie normalerweise zubereite (3-2-1). Diesmal habe ich mich an die mitgelieferte Beschreibung gehalten. Hierwerden zu vielen Fleischsorten und –stücken Empfehlungen zur Temperatur, Zeit etc. gegeben. Ich habe mich für 4 Stunden bei 110 Grad entschlossen und habe Whiskeychips verwendet. Der Rauch hielt wieder eine gute halbe Stunde, was beim smoken von rohem Fleisch vollkommen ausreichend ist und hat ein tolles Aroma ans Fleisch gebracht. Das Ergebnis nach 4 Stunden konnte sich sehen und schmecken lassen.


Fazit: Ich bin absolut positiv überrascht und kann den Elektrosmoker von Masterbuilt nur weiterempfehlen. Ich werde ihn mit Sicherheit in Zukunft häufig benutzen. Es ist einfach praktisch, dass man keine Vorlaufzeit für Kohlen braucht. Der Geschmack des smokewoods kommt unverfälscht und angenehm ans Fleisch. Durch die große Frontklappe lässt sich das Fleisch gut rein- und rausnehmen. Der Masterbuilt ist gut isoliert, so dass man ihn auch ruhig mal während des Betriebes berühren kann und zu guter Letzt ist er auch noch nett anzuschauen.
Hallo zusammen, ich habe das große Glück gehabt den Masterbuilt MES 130B Digital Electric Smoker Testen zu dürfen und möchte nun im nachfolgenden Text meine Erfahrungen und Eindrücke, welche ich mit dem Smoker machen durfte mit euch teilen:).


Verpackung und Versand:
Der Versand über Alternate hat Reibungslos und vorbildlich funktioniert und ich wurde via E-mail über den Status der Lieferung stets auf dem Laufenden gehalten. Die Ware ist noch am gleichen Tag verschickt worden und kam bereits am darauffolgendem Werktag bei mir an.
Der Smoker wurde in der Original Masterbuild Verpackung verschickt, dieser ist super transportsicher verpackt und ist ohne die kleinste Beschädigung bei mir eingetroffen.


Aufbau:
Der Aufbau des Smokers ist recht simpel und es wird lediglich ein Schraubendreher und ein Gabelschlüssel zur Montage benötigt. Als großes Manko empfand ich aber, dass die Anleitung nicht auf deutsch zur Verfügung gestellt wird. Aber mit ein wenig Englischkenntnissen ist das ganze doch recht selbsterklärend. Falls man dennoch Probleme beim Verständnis haben sollte gibt es zum Glück diverse Übersetzungstools, welche die Abfotografierte Anleitung ins Deutsche übersetzen. Im allgemeinen ist der Smoker schon gut Vormontiert und es müssen noch lediglich die Füsse und das Bedienelement montiert werden.


Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Smokers macht einen sehr hochwertigen Eindruck und wirkt sehr edel. Lediglich das Bedienelement könnte optisch ein wenig nachgebessert werden, was aber der Funktionalität keinen Abbruch tut. Die Türe schließt ordentlich und dicht ab. Bei Bedarf, kann über eine Mutter der Verschlussdruck an der Verriegelung der Smokertür eingestellt werden. Der Smoker ist bei mir zu 100% dicht, lediglich über den Rauchablass an der Oberseite, kommt wie vorgesehen der Qualm raus.
Ein wenig umständlich wird es wenn man den Smoker von A nach B bewegen möchte. Dieser hat starre Füße und keine Tragegriffe. Man muss ihn also wie ein Möbelpacker anheben, um diesen bewegen zu können.
Da die Füße ein Metrisches Gewinde haben, habe ich mir einfach 4 Rollen mit 2 Bremsen bestellt und diese anstelle der Füße montiert, so kann der Smoker jetzt ganz einfach bewegt werden :)


Bedienung und Betrieb:
Vor dem ersten Smoken muss der Smoker erst einmal ohne Grillgut "durchgebrannt" werden. Die Öle, welche sich durch die Herstellung noch auf den Blechteilen befinden müssen erst einmal abbrennen. Als max. Temperatur kann man 135°C einstellen (was für das Smoken echt ausreichend ist). Das Einstellen der Temperatur und der Räucherzeit geht über das Bedienelement super einfach. die eingestellten 135 Grad erreicht er bereits nach 15-25 Minuten (abhängig von der Ausgangstemperatur im Garraum). Vor dem Smoken muss noch Wasser ist die Wasserschale eingefüllt werden, diese sorgt dafür, dass das Gargut nicht während dem smoken austrocknet. Ich persönlich fülle immer kochendes Wasser ein, da ansonsten zu viel Energie für das Aufwärmen des Wassers verloren geht und das Fleisch schon antrocknen würde, bevor das Wasser zu dampfen beginnt.
Das zu Räuchernde Gargut findet auf den 4 Rosten, welche beim Smoker mit enthalten sind ausreichend Platz und kann dank des Auszugs (wie beim Backofen) Problemlos aufgelegt werden.
Die Räucherchips werden über das seitlich vorhandene Einschubsystem recht komfortabel in die Räucherkammer transportiert. Dadurch muss die Smokertür nicht geöffnet werden, es entweicht kein Rauch und die Temperatur bleibt konstant auf dem eingestellten Wert.
Die Rauchentwicklung ist ordentlich und man kann dem Fleisch somit auch intensive Raucharomen verpassen.
Wenn man zum Räuchern Temperaturfühler verwenden möchte, können diese unproblematisch über den oben befindlich Rauchablass in die Räucherkammer geführt werden. Die Angezeigte Räucherkammertemperatur weicht laut meinem Digitalthermometer lediglich um 0-10 Grad ab (je nachdem in welcher Ebene man die Temperatur misst).
Die entstehende Feuchtigkeit, welche beim Räuchern entsteht, sammelt sich dank der Auffangschale am Boden in dem dafür vorgesehenen Sammelbehälter und "saut" somit den Smoker nicht ein.


Reinigung:
Die Reinigung ist recht einfach, ich persönlich habe immer alles mit in die Spülmaschine geschmissen (es wird alles sauber und das Material hat keinerlei Schaden genommen). Nach dem Räuchern lasse ich die Smokertüre offen stehen, damit die Feuchtigkeit komplett ausdampfen kann. Anschließend habe ich den Innenraum nur noch mit einem Stück Küchenpapier abgewischt.
Somit ist das Reinigen lediglich eine Sache von Minuten.


Abschließendes Fazit:
Ich bin von dem Masterbuilt MES 130B Digital Smoker durchweg überzeugt und spreche hier meine Kaufempfehlung aus. Das Produkt tut was es tun soll, super einfach zu Bedienen und von der Handhabung sehr Benutzerfreundlich. Die Räucherergebnisse stehen denen eines Klassischen Smokers mit Holz/Kohle in nichts nach. Der Smoker ist Ruckzuck einsatzbereit und nach dem Smoken schnell gereinigt. Zudem braucht er kaum Platz wenn es mal nicht verwendet wird und sieht auch sonst schick auf der Terasse aus :)
Unterm Strich: Ein tolles Produkt :)
Hallo zusammen, ich habe den Smoker etwas ausführlicher getestet und im Folgenden meine Rezension in ein paar Kategorien gegliedert:


Versand und Verpackung:


Der Versand durch Alternate lief reibungslos und schnell ab. Der Smoker wurde noch am Tag der Bestellung versandt und war am darauffolgenden Tag bei mir. Die Lieferung erfolgte per DHL im Masterbuilt-Karton. In diesem war der Smoker durch Styropor gesichert. Die anderen Bauteile befanden sich im Smoker. Diese waren einzeln in Kunststofffolien verpackt, für meinen Geschmack wurde etwas zu viel Verpackungsmaterial verwendet, aber lieber etwas mehr Verpackung, als einen beschädigten Smoker.


Lieferumfang und Montage:


Im Lieferumfang enthalten waren der vormontierte Smoker inclusive Heißelement sowie „Räuchersystem“, Vier Gitter für das Grillgut, einer Wasserwanne, einer Wanne für die Räucherchips, einer Bodenwanne, einer weiteren Wanne zum auffangen des Fettes, das Bedienelement und die Füße des Smokers. Zudem lag eine Montage- und Bedienungsanleitung in Englisch, Französisch und Spanisch bei. Eine deutsche Anleitung ist also nicht enthalten.


Die Montage des Smokers gestaltete sich ziemlich einfach. Es mussten nur die Füße sowie das Bedienelement montiert werden. Hierzu benötigt man einen Kreuz-Schraubendreher sowie einen Maulschlüssel. Insgesamt habe ich für das Auspacken und die Montage ca. 15min gebraucht.


Verarbeitung und Qualität:


Der Smoker macht einen recht guten ersten Eindruck. Durch das matte Schwarz und den weißglänzenden Schriftzug auf der Tür, wirkt er ziemlich edel. Die verchromten Roste sind sehr stabil sodass es auch problemlos möglich ist schweres Grillgut aufzulegen, ohne dass sich das Rost verbiegt. Die Isolation des Smokers ist relativ gut. Im Betrieb wird er von außen nur leicht warm. Die Türe lässt sich gut öffnen und verschließen, wobei sie zu 100% dichthält. Selbst bei dichtem Rauch entweicht nichts zwischen Tür und Dichtung. Der einzige Punkt, der mich hinsichtlich der Qualität etwas stört, ist das Bedienpanel. Dieses ist im Gegensatz zum Rest des Smokers aus Kunststoff und wirkt daher etwas plump und „billig“ auf dem sonst sehr schlicht gehaltenem Smoker.


Bedienung und Betrieb:


Die Bedienung des Smokers ist ziemlich einfach. Über das Panel können Temperatur und Zeit eingestellt werden, danach beginnt der Smoker den Innenraum aufzuheißen. Auf dem Panel werden kontinuierlich die verbleibende Zeit sowie die aktuelle Temperatur angezeigt. Im Gegensatz zu Gas- oder Kohle- bzw. Holzsmokern wird hier also die Wunschtemperatur automatisch erreicht und gehalten. Hierbei schwankt die Temperatur um ca. +/-3 Grad um den eingestellten Wert. Eine LED zeigt zudem an, wann das Heißelement in Betrieb ist.

Der Betrieb des Smokers gestaltet sich eben so einfach wie die Bedienung. Zur ersten Inbetriebnahme wird in der Anleitung empfohlen den Smoker 3 Stunden bei 135 Grad Celsius laufen zu lassen, wobei in den letzten 45 Minuten Räucherchips dazugegeben werden sollten. Die erste Inbetriebnahme verlief völlig unkompliziert, nach dieser war auch jeglicher Produktions-Geruch verschwunden.


Während dem normalen Betrieb zeigen sich ziemlich schnell die Stärken des Smokers.
Viele Kleinigkeiten erleichtern die Handhabung. Zum Beispiel können die einzelnen Roste ähnlich wie in einem Backofen ausgezogen werden. Hierdurch ist es leichter im Betrieb Grillgut aufzulegen, zu wenden oder zu entnehmen. Im Smoker befindet sich auf dem Boden eine flache Wanne auf welche austretenden Flüssigkeiten des Grillguts tropfen welche die Wasserwanne verfehlen oder an den Wänden des Smokers hinunterlaufen. Um ein bisschen Arbeit bei der Reinigung zu sparen, habe ich diese mit Alufolie ausgelegt. Allerdings sollte man hierbei darauf achten, dass das Loch zum Ableiten der Flüssigkeiten aus dem Smoker frei bleibt. Außerhalb des Smokers ist an der Rückseite ein Sammelbehälter für diese Flüssigkeiten angebracht. Gerade bei größeren Mengen an Grillgut ist dies relativ praktisch, da sich die Fette nicht im Smoker sammeln und beim verbrennen unerwünschte Aromen erzeugen, sondern einfach nach außen geleitet werden.


Die Wasserwanne des Smokers hat zwei verschiedene Tiefen, hierdurch kann diese nur zur Hälfte gefüllt werden. Ich denke dies hat einen platztechnischen Grund, zudem ist es wahrscheinlich nicht gewollt, dass das Wasser direkt über dem Heizelement liegt, um Unfälle oder Defekte zu vermeiden.


Das Räuchersystem ist sehr gut umgesetzt! Durch eine Art Schublade in der Seite des Smokers können Räucherchips zugeführt werden. Diese kippt man dann durch Drehen der Schublade auf ein Blech direkt über dem Heizelement. Der Rauch entwickelt sich ziemlich schnell, ist sehr dicht und kann über den Luftauslass noch etwas geregelt werden. Ich persönlich finde das System sehr angenehm. Man kann Räucherchips hinzufügen, ohne den Smoker zu öffnen, hierdurch hat man bei eventuellem nachlegen der Chips keinen Temperaturverlust im Innenraum des Smokers.


Reinigung und Pflege:


Die Reinigung des Smokers ist ziemlich leicht. Alle zu reinigenden Teile lassen sich mühelos entfernen und so einzeln reinigen. Die Roste lassen sich sehr leicht mit einem Schwamm und etwas Wasser abspülen. Da Boden- und Wasserwanne nicht beschichtet sind, kann man diese sehr gut mit Stahlwolle reinigen, somit lösen sich auch angebrannte Verschmutzungen schnell.
Das Blech auf welchem die genutzten Räucherchips liegen, lässt sich ebenfalls entnehmen.
Zum Schluss wische ich den Smoker einmal mit einem feuchten Tuch aus. Alles in einem lässt sich der Smoker also innerhalb von 10-15 Minuten komplett reinigen.


Mein Fazit:


In meinen Augen ist der Smoker ein echt großartiges Gerät. Er ist super einfach zu bedienen, die Verarbeitung und Qualität ist sehr gut und selbst als Anfänger ist es spielend leicht verschiedene Gerichte auf den Punkt zu garen.
Der Elektroaspekt hat für mich den großen Vorteil keine Gasflaschen (oder Kohle) transportieren zu müssen. Zudem habe ich das Gefühl bei der Elektrovariante die Rauchintensität besser kontrollieren zu können und weniger Räucherchips verwenden zu müssen. Allerdings können keine großen Chunks verwendet werden. Zudem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die maximale Temperatur des Smokers bei 135 Grad Celsius liegt und somit nicht allzu hoch ist. Für die meisten Gerichte reicht diese Temperatur jedoch aus.
Ein absoluter Pluspunkt ist auch die automatische Temperaturregelung. Auch lange BBQ-Sessions sind problemlos möglich. Wenn man ein Gericht über Nacht im Smoker lässt, muss man sich keine Sorgen um die Temperatur machen und höchstens mal nach dem Wasserstand in der Wasserschale sehen.
Alle Leute die Spaß an BBQ haben und vor allem Einsteiger werden mit diesem Smoker auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Viele kleine Gadgets machen den Smoker mega praktisch und optimal für ein entspanntes und stressfreies BBQ. Auch für Fortgeschrittene ist der Smoker sicher eine gute Alternative zu herkömmlichen Smokern, allerdings treibt die dauerhafte Nutzung die Stromrechnung ziemlich hoch. :D
Lieferumfang
Geliefert wird der Smoker sicher verpackt in einem Karton. Zum Lieferumfang gehören der Smoker samt digitaler Steuereinheit, vier Gitterroste, Standfüße, eine Wasserschale, eine Räucherchipschale, der Räucherchip-Nachlader, eine Abtropfwanne und ein Fettauffangbehälter.
Zum Lieferumfang gehört auch ein Handbuch mit Abbildungen, welches in englischer, französischer und spanischer Sprache den Zusammenbau, Betrieb und die Garzeiten und Temperaturen für verschiedene Fleischsorten, Fisch und Gemüse empfiehlt. Eine deutsche Anleitung liegt nicht bei, jedoch ist der Zusammenbau bebildert und nahezu selbsterklärend und die Bedienung der Steuereinheit ergibt sich auch von selbst.


Verarbeitungsqualität des Smokers
Die Verarbeitungsqualität des Smokers ist solide; das Gehäuse ist von außen schwarz pulverbeschichtet. Mit einer Höhe von 84 cm und einer Breite und Tiefe von je 50 cm bei einem Gewicht von knapp 20 kg ist der Smoker kein Schwergewicht und kann auch problemlos umgesetzt werden. Der Türverschluss ist in der Spannkraft stufenlos verstellbar, was ich durchaus positiv empfinde. Wasserschale, Chipschale, Abtropfwanne und der Räucherchip-Nachlader scheinen aus recht einfachem Blech gefertigt zu sein, wirken aber dennoch zweckerfüllend. Die Gitterroste sind verchromt und machen einen stabilen Eindruck.


Montage und erste Inbetriebnahme des Smokers
Der Zusammenbau des Smokers gestaltet sich äußerst simpel und ist in wenigen Minuten erledigt; die einzigen Teile, die angeschraubt werden müssen, sind die vier Standfüße und die digitale Steuereinheit. Das Auspacken der einzelnen Teile dauert länger als der Zusammenbau des Smokers, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass jedes Teil einzeln verpackt ist.
Vor dem ersten richtigen Smoken muss das Gerät ohne Lebensmittel betrieben werden, um Produktionsrückstände zu beseitigen. Dafür stellt man am digitalen Bedienteil die Temperatur auf 135°C, die Zeitdauer auf drei Stunden und wartet dann.


Bedienung des Smokers
Das Herzstück des Smokers stellt wohl die Steuereinheit dar. Diese hat lediglich fünf Folientaster und eine simple „Siebensegmentanzeige“. Ein Taster dient dem Ein- und Ausschalten des Gerätes, zwei weitere Taster um Zeitdauer (Minuten und Stunden) und Temperatur auszuwählen und die beiden letzten Taster, um Zeit und Temperatur zu erhöhen oder zu verringern. Dazu gibt es noch zwei LEDs, wovon eine mit einem roten Licht signalisiert, dass der Smoker eingeschaltet ist und die andere LED grün leuchtet, wenn die Heizspirale heizt. Zudem kann die Steuereinheit von Celsius auf Fahrenheit umgestellt werden.
Die Anzeige wechselt im Betrieb immer alle paar Sekunden zwischen aktueller Temperatur und Restlaufzeit. Bei etwas stärkerer Sonneneinstrahlung ist die Anzeige jedoch etwas schwierig abzulesen.

Wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, schaltet sich die Heizspirale ab und geht erst dann wieder an, wenn die Temperatur unter den Wunschwert sinkt.
Ist die eingestellte Zeitdauer abgelaufen, schaltet sich die Heizspirale ebenfalls ab, es ertönt jedoch kein Signalton oder ähnliches; das Display bleibt aber weiterhin eingeschaltet.
Der Smoker ist recht simpel zu bedienen. Zuerst stellt man die gewünschte Temperatur ein und dann die gewünschte Zeitdauer. Ohne eine eingestellte Zeitdauer, erhitzt sich auch nicht die Heizspirale. Dann fügt man über den Räucherchips-Lader die Chips hinzu. Wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist - 135°C sind übrigens die Maximaltemperatur dieses 800 Watt-Smokers - kann man Wasser oder eine andere Flüssigkeit in die Wasserwanne hinzugeben und dann auch das Fleisch, Fisch oder Gemüse auf den Rosten im Smoker verteilen. Dabei sollte man darauf achten, dass Hitze und Rauch noch gut an dem Gargut vorbeiströmen können.
Nach ca. 20 Minuten war die maximal einstellbare Temperatur von 135°C, bei einer Außentemperatur von frischen 10°C erreicht, allerdings heizt die Spirale noch etwas nach, so dass laut Temperaturanzeige der Steuereinheit bis zu 141 °C erreicht werden. Mit einem Grillthermometer im unteren und oberen Bereich des Smokers gemessen, ergeben sich sogar Temperaturen von 165°C in der Aufheizphase. Später regelt sich die gewählte Temperatur dann zwar etwas besser ein, liegt aber laut Grillthermometer immer noch 15°C über der Wunschtemperatur. Möglicherweise reagiert das Thermometer der Steuereinheit auch nicht so schnell, da es vermutlich gut gedämmt im Deckel des Smokers sitzt.

Das Räucherchip-Ladesystems ist einfach gehalten, funktioniert aber recht gut. Die Räucherchips werden in die halboffene „Röhre“ gegeben, diese wird dann in den Smoker geschoben und um 180° gedreht, so dass die Chips direkt in die dort drunter liegende Räucherschale fallen. Es fallen auch keine Chips daneben, solange man nicht zu viele Chips nachlädt. Es passen ca. 60g (trockene) Räucherchips mit einer Größe von 6-12 mm in die Räucherschale; zumindest bei Mesquite-Holz, aber ich denke, dass andere Holzarten ähnlich schwer bei vergleichbarer Größe sind.
In das Räucherchip-Ladesystem selbst passen dagegen nur ca. 30 g trockene Räucherchips. Diese kleine Ladung sorgt dann bei einer Temperatur von 120°C und geschlossenem Deckelventil für ca. 40 Minuten dichten Rauch. Danach können dann, je nach Wunsch, Räucherchips nachgelegt werden.
Es lassen sich sowohl getrocknete als auch gewässerte Chips im Smoker verwenden. Trockene Chips erzeugen mehr Rauch, verglühen aber auch schneller, wogegen gewässerte Chips etwas länger halten, dafür aber weniger Rauch produzieren.


Reinigung des Smokers
Die Abtropfwanne sollte man am besten mit Alufolie auskleiden und dabei nur das kleine Ablaufloch in der Wanne frei lassen. Durch dieses kann dann Fett und sonstige Bestandteile, die beim Smoken aus dem Gargut austreten direkt durch das Loch und dann hinten aus dem Smoker raus in den Fettauffangbehälter fließen. Dieser kann dann einfach abgenommen und ausgeleert werden. Die Alufolie auf der Abtropfwanne sorgt natürlich auch für eine schnelle und unkomplizierte Reinigung.
Da fast alle Teile aus dem Smoker entnommen werden können, lassen sich diese recht einfach mit warmem Wasser und Spülmittel möglichst zeitnah nach dem smoken reinigen. Der Smoker selber kann dann auch recht einfach von innen geputzt werden. Mit der Zeit wird sich aber dennoch eine Verfärbung durch den Rauch im Innern des Smokers absetzten, was aber keine Auswirkungen auf den Geschmack hat.


Fazit
Meiner Meinung nach empfiehlt es sich definitiv, ein Thermometer zur zusätzlichen Überwachung der Garraumtemperatur oder zumindest der Fleischkerntemperatur, zu verwenden. Denn leider weichen die Temperaturen des eingebauten Thermometers deutlich von denen eines zusätzlichen Thermometers ab. Mit der Zeit sammelt man dann aber auch mehr Erfahrung und kann das Temperaturverhalten des Smokers besser einschätzen. Die Kerntemperatur des Gargutes sollte man ohnehin überwachen. Zudem kann man über das Deckelventil die Temperatur etwas nachregulieren.
Bei kabelgebundenen Thermometern lässt sich das Kabel wunderbar aus der geschlossenen Smokertür herausführen, da die Türdichtung relativ dick und weich ist und somit auch kein Rauch entweicht. Alternativ kann das Kabel auch durch das Lüftungsventil im Deckel geführt werden.
Der Smoker bietet auf vier Rosten je 36 cm Platz in der Breite, 31 cm in der Tiefe und 10 cm in der Höhe. Die Roste sind nicht höhenverstellbar, aber herausnehmbar, so dass man auch noch den doppelten Platz in der Höhe gewinnen kann, wenn man zwei Roste entfernt.

Abschließen kann ich sagen, dass die gemessenen Temperaturen leider etwas stark voneinander abweichen. Auch das Ablesen der Steuereinheit ist bei stärkerer Sonneneinstrahlung nicht ganz einfach; wenn man die Anzeige aber etwas mit der Hand abdunkelt, ist das Ablesen kein Problem mehr.
Ansonsten hat mich an dem Smoker die Einfachheit des Räucherchip-Ladesystem und natürlich das schnelle Erreichen der Temperaturen überzeugt. Der Smoker bietet viel Platz, ist gut verarbeitet und dicht und all dies zu einem fairen Preis.
Als Erstes: Ich durfte den Smoker in der „Testen, Bewerten, Behalten“ Aktion von Techrush ausführlich begutachten. Vielen Dank für diese Gelegenheit.


Außen: Der Karton ist groß, in mehreren Piktogrammen vorne und oben sind schon mal die wichtigsten Funktionen und Eigenschaften aufgeführt. Dabei werden etwa die 4 Böden, das digitale Kontrollfeld, die Räucherchipbeladung und die Elektrisch betriebene Funktion beschrieben. Der Karton war von aussen leider an mehreren Stellen eingedrückt und beschädigt, was den ersten Eindruck etwas trübte. Auf der Rückseite sind dann die Warnhinweise „Outdoor Use Only“ und die Bauteile und Aufteilung des Smokers beschrieben,


Auspacken: Der Karton gut verklebt, beim Öffnen kommt dann erst mal eine Styroporauskleidung zu Tage, was darauf hoffen lässt, das die Beschädigungen des Kartons nur oberflächlich sind. Das waren sie dann auch, da die Styroporinnenverpackung, die Folie und die Pappe den Smoker gut auf dem Transport geschützt haben. Oben auf dem Smoker das mehrsprachige Handbuch, leider nicht in Deutsch, auch auf der Herstellerwebseite gab es keine deutsche Anleitung, aber wer mit Technik und Computer einigermaßen klarkommt, dem reicht auch die englische Anleitung. Hier dann die Hinweise, wie das Gerät zu komplettieren ist, Zubereitungstipps, Sicherheitshinweise, Reinigungsanweisungen, Räucherzeiten und Temperaturen, Verhalten im Falle von Fehlern und Garantiehinweise. Also zum Zusammenbau, sämtliches Zubehör ist im Smoker gut verpackt, wirklich jeder einzelne Rost, die Wasserschale und sämtliches Zubehör ist einzeln in Folie und Styropor verpackt, alles bestens auf dem Transport geschützt und produziert natürlich ein Haufen Müll. Aber wir haben ein funktionierendes Recyclingsystem und können den, zum sicheren Transport nötigen, Müll entsorgen. Alles da, 4 verchromte Grillroste, die Wasserschale, die Kontrolleinheit, der Auffangbehälter und ein Auffangblech für Flüssigkeiten, die Schale, in der die Räucherpellets erhitzt werden, die Zuführung der Pellets und Kleinteile wie Schrauben, Standfüße, zwei davon mittels Kontermutter höhenverstellbar und Schrauben zum Befestigen der Kontrolleinheit. Beim Auspacken weiß man eigentlich schon, was wohin gehört. Ein Blick in die Bedienungsanleitung ist fast überflüssig. Etwas Werkzeug wird gebraucht, 17er Maulschlüssel zum Festziehen der Kontermuttern der hinteren Standfüße, diese kann man dann auch dafür benutzen, den Smoker in Waage zu bringen. Oder leicht nach hinten geneigt einzustellen, das abtropfenden Flüssigkeiten, um die beim Garen nun mal entstehen, über das Auffangblech und den Ablauf in die außenliegende Auffangschale zu befördern. Zum Festziehen der Schrauben in den vorderen Füßen empfiehlt sich ein 17 Ringschlüssel oder eine 17er Nuss, fertig, Nun kann der Smoker stehen. Zum Montieren der Kontrolleinheit braucht man einen Kreuzschlitzschraubendreher. Die Einheit wird mittels verpolungssicheren Stecker mit dem Smoker verbunden. Dann wird die Einheit durch einen Bajonettverschluss auf die vorgesehene Bohrung an der Oberseite geschoben und mittels 2 Schrauben an der Rückseite befestigt. Das war´s mit dem Auspacken und dem Zusammenbau.


Das Gerät: Außen in mattem Schwarz gehalten, die Rückseite in Metalloptik, auf dieser noch ein Aufkleber mit Sicherheitshinweisen, leider wieder nicht auf deutsch. Darauf auch die Modellnummer. Das Schutzkontakt-Anschlusskabel ist gummiert, flexibel mit etwa 150 Zentimeter Länge ausreichend dimensioniert. Das schaut auch ziemlich hochwertig aus. Kein billiges Plastik. Auf der Oberseite die Kontrolleinheit und ein verstellbarer Rauchabzug, welcher auch die Hitze mit regulieren kann.
Die Vorderseite gehört natürlich der rechts angeschlagenen Tür, welche leider nicht im Anschlag gewechselt werden kann. Die Abdichtung der Tür übernimmt eine Gummidichtung, auf der Innenseite ist eine Auffangeinrichtung, die Garflüssigkeiten sammelt und auf das Auffangblech leitet, die Verriegelung übernimmt ein verstellbarer Schnappverschluss. Auf der Tür, in weiss das Logo. Innen ist alles in Metalloptik gehalten, bis auf das Element zur Raucherzeugung alles glatt und flächig gehalten, zur leichten Reinigung. Obwohl, von Omas Räucherkammer weiß ich, das es unter Strafe verboten ist, dort etwas mit Putzmitteln reinigen zu wollen. Das macht erst den Geschmack aus. Immerhin kann man den Smoker reinigen, und das relativ gut. Eben bis auf das Element zur Raucherzeugung. Die Schale und die Heizspirale sind aber durch ein Blech abgedeckt, welches Flüssigkeiten vom Garen und Räuchern nicht in die Pellets und auf die Heizspirale tropfen lässt. Das Blech ist leicht geneigt und die Flüssigkeiten können dadurch auf das Auffangblech laufen und von dort durch den Ablauf in der Geräterückseite in die außen angebrachte Auffangschale laufen, wo sie dann entsorgt werden können. Das alles macht einen sehr durchdachten Eindruck. Die Auffangschale außen wird auf zwei Metallzungen geschoben, und hat so eine sichere Befestigung unter dem Auslauf an der Geräterückseite. Das hilft, die Terrasse sauber zuhalten, wer schon mal Grillgut und die anfallenden Flüssigkeiten gesehen hat, weiß um deren bleibenden Eindruck.


Betrieb: Leider waren keine Pellets oder Späne enthalten, ein sofortiges Loslegen war nicht möglich, aber die grundsätzliche Funktion kann man schon testen. Dafür das Gerät mit dem Netz verbinden, eine Leistungsaufnahme von 800 Watt stellt keine außergewöhnlichen Anforderungen an die Steckdose, dies sollte also überall funktionieren. Hierzu in der Anleitung auch noch mal der Hinweis auf möglicherweise entstehendes, geruchsloses und farbloses Kohlenmonoxid, welches für Vergiftung sorgen kann, die bis zum Tode führen, Eine Aufstellung in geschlossenen Räumen, Garagen, Fahrzeugen oder Zelten ist während des Betriebes ausdrücklich verboten. Der Aufstellort sollte gut belüftet und im Freien sein, mit genügend Platz nach allen Seiten, die Anleitung empfiehlt hier wenigstens 3 Meter, womit man eine Verlängerungsschnur braucht. Der Betrieb unter Vordächern, Carports oder Markisen ist ebenfalls nicht empfohlen. Der Smoker sollte auf ebenen, nicht brennbaren Untergrund stehen, entflammbares Materialien, wie Holz, Gras, Papier oder trockene Pflanzen, sollten auch wenigstens 3 Meter Abstand haben. Das Gleiche gilt für Gasflaschen und entflammbare Flüssigkeiten. Der Smoker sollte nur unter Aufsicht betrieben werden und geeignete Feuerlöschmöglichkeiten sollten greifbar sein. Die üblichen Sicherheitshinweise wie heisse Teile oder Oberflächen, Gefahr von Verletzung durch diese sind auch in der Anleitung vorhanden und sollten befolgt werden.


Fazit: Ein ordentliches Gerät für den Hausgebrauch, leider konnte ich noch nicht anfangen zu räuchern, da es Sonntag ist und noch keine Verbrauchsmaterialien wie Räucherpellets vorhanden sind und auch gerade nicht zu kaufen sind. Außerdem muss ich mich dringend mit meiner Oma zusammensetzten und ihre Jahrzehntelange Erfahrung nutzen, um super Ergebnisse zu erzielen. Auch hat sie mir am Telefon schon einige Tipps gegeben, wir sind auch übereingekommen, den Smoker zusammen in Betrieb zu nehmen, inklusive Verwendung ihres Räuchermehls aus ihrer Räucherkammer. In der Zwischenzeit wird sie ein wenig von ihrem Buchenspänen in ihrer Räucherkammer miträuchern, und so werden wir versuchen, den speziellen Geschmack und das Aroma hinüberzuretten, das wird sicher eine längere, spannende Angelegenheit, mit viel Experimenten und Versuchen. Ein Manko ist die fehlende Anleitung in deutscher Sprache, der Zusammenbau hat aber auch so geklappt, und für den Betrieb kann man sich ein wenig Hilfe holen, sollten das eigene Englisch nicht ausreichen. Immerhin sind die Empfehlungen zum Garen der verschiedenen Räuchergüter tabellarisch zusammengefasst, Zeiten, Temperaturen und Kerntemperaturen aufgeführt.
Ich werde hier auf jeden Fall meine späteren Eindrücke in einer Rezension nach berichten, oder diesen Test ergänzen, Ergebnisse teilen und bedanke mich vorerst für die Gelegenheit, diesen Smoker testen zu dürfen.
Es war absolut super wir haben den Smoker schon am nächsten Tag erhalten samt dem Bestellten Zubehör super gerne wieder
Lieferung, Aufbau und Funktionstest supi. Die Temperaturanzeige stimmt leider überhaupt nicht mit
meinem digitalen Bratenthermometer überein. Muss ich mich noch heran tasten. Am Smoker werden die
eingestellten zB. 135° C angezeigt (+- 2°), Bratenthermometer 150 bis 160° C.
Ich probiere noch einige andere Positionen im Garraum,
Rauchen tut er richtig gut, alles dicht und sehr komfortabel zu befüllen.
Top Gerät schneller Versand Dienstag bestellt und ne am Mittwoch war er da ordentliche Größe kauf habe ich bis jetz nicht bereut
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